Haarkuren: Silikone in Haarpflegemitteln

Haarkuren sollten ein- bis zweimal in der Woche angewendet werden. Sie werden benötigt um strapaziertes Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen und um ihm die Möglichkeit zu geben sich zu regenerieren. Sie sollen die Haaroberfläche glätten. Eine Haarkur enthält eine höhere Konzentration an Pflegestoffen als eine normale Spülung. Da inzwischen viele Menschen versuchen auf Silikone in ihren Haarpflegeprodukten zu verzichten, gibt es viele Ideen und Anleitungen, wie man sich eine Haarkur selbst zusammen mischen kann.

White Gerbera FlowerSilikone erkennt man wenn man die Inhaltsstoffe des Produkts auf Namen absucht, die mit –one oder –oxane enden. Silikone sind oft unbeliebt, da sie sich wie ein Film um das Haar legen und sich die Schicht von Haarwäsche zu Haarwäsche verdichtet. So kann es passieren, dass das Haar beschwert aussieht. Das Haar wird durch die Silikone zwar glatter und glänzender, aber Spliss und Haarbruch werden nicht repariert sondern nur überdeckt. Ein weiteres Problem ist, dass durch den Film irgendwann keine Pflegestoffe mehr in das Haar gelangen können.

Haarkuren selber machen

Der Vorteil an selbstgemachten Haarkuren ist, dass keinerlei versteckte chemische Stoffe enthalten sind und man sich selbst aussuchen was man zur Pflege an seine eigenen Haare lässt – und was nicht. Als Zutaten eignen sich zum Beispiel Honig, Olivenöl, Milch, Ei, Zitrone oder Avocado. Wichtig ist die Haarkur mindestens 30 Minuten oder länger einziehen zu lassen und dann gründlich auszuspülen. Einen noch besseren Effekt kann man erzielen, wenn man die Haare dabei wärmt, zum Beispiel unter einem Handtuch. Anschließend die Kur gründlich ausspülen, am besten am Ende mit kaltem Wasser, da dies die Schuppenschicht der Haare wieder schließt (warmes Wasser weicht sie auf) und die Haare so mehr Glanz bekommen.

Haarkuren mit Olivenöl

Eines der einfachsten und wirksamsten Mittel gegen strohiges Haar ist Olivenöl. Dies macht die Haare bei regelmäßiger Anwendung wieder weich, glänzend und geschmeidig. Geeignet ist dafür besonders natives Olivenöl. Es wird in die feuchten Haarlängen einmassiert (nicht direkt am Ansatz, sonst sehen die Haare schnell fettig aus) und muss mindestens eine Stunde einwirken. Für ein besseres Ergebnis kann man das Öl auch über Nacht im Haar lassen und dann am Morgen gründlich auswaschen. Diese Prozedur sollte nicht öfter als einmal die Woche wiederholt werden, da die Haare sonst „überpflegt“ werden und schnell schwer und fettig aussehen können. Auch sollte man auf die Dosierung des Öls achten und nicht zuviel verwenden. Das Öl lässt sich sonst nur schwer aus den Haaren entfernen und es sind dann mehrere Haarwäschen nötig, damit die Haare nicht mehr fettig aussehen. Bei schnell fettendem Haar sollte auf Ölkuren verzichtet werden.

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Posted in: Allgemein.
Last Modified: Dezember 25, 2017